Tino Henschel | Henschelmedia, sportfotos24
Melvin Imoudu und Jan Malte Gräfe eröffneten mit Ihren Starts über 100m Brust aus PSV-Sicht die Kurzbahn-EM in Lublin.
Melvin gelangte mit neuer persönlicher Bestzeit und neuem Landesrekord in einer Zeit von 0:57,08 als Fünfter der Vorläufe in das Halbfinale. Somit hat es doch gleich auf Anhieb mit einer erhofften Halbfinalteilnahme geklappt.
Im Halbfinale konnte er sich erneut steigern. Er blieb in einer Zeit von 0:56,85 erstmal unter der 57-Sekunden-Marke und verbessert sowohl seine Bestzeit und den Landesrekord vom Vormittag ein weiteres Mal. Für den Finaleinzug hat es dennoch nicht ganz gereicht. Melvin platzierte sich insgesamt als 10. - erkämpfte also einen Top-10-Platz. Die fleißigen Leser dieser Webseiten ahnen längst - wie so oft ging es auch diesmal nur um Wimpernschläge. An der Endlaufteilnahme fehlten dem Sportler von Bundesstützpunkttrainer Jörg Hoffmann nur 0,03 Sekunden. Seine Bestzeit aus dem Vorjahr steigerte Melvin bei dieser EM um fast 6 Zehntelsekunden, was auf diesem hohen Leistungsniveau einen sehr beachtlicher und hocherfreulichen Leitungsschub darstellt.
Malte schwamm in 0:57,72 erstmals in seiner Karriere unter 58 Sekunden, eine neue persönliche Bestzeit und damit auch einen neuen Deutschen Altersklassenrekord (AK 18), den er seit September 2025 auch selbst innehatte. Mit dieser starken Leistung belegte das junge Brust-Ass bei seinem EM-Debüt n der Erwachsenenklasse einen großartigen 17. Platz, nachdem er zuvor auf Platz 35 der EM-Meldeliste geführt wurde. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass er das Halbfinale der besten 16 knapp verpasst hat. Denn laut Reglement können sich je Nation nur zwei Schwimmer für die Halbfinals oder Finals qualifizieren. Neben Melvin platzierte sich Lucas Matzerath als 11 der Vorläufe als zweiter DSV-Schwimmer noch vor Malte.
Wir drücken unseren Brust-Recken weiterhin fest die Daumen und wünschen Ihnen viel Erfolg. Am Donnerstag (4.12.2025) geht es dann mit der 200m Bruststrecke weiter. Dort mit dabei sind Kenneth Bock und Jan Malte Gräfe.
Die Protokolle findet Ihr auf Omegetiming.com, den Livestream bei Eurovisionsport.com.
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