Doppelschlag

Eigentlich war dieser Artikel erst für das Ende der Play Offs der International Swimming League (ISL) geplant. Aber die Ereignisse dulden keinen Nachrichtenaufschub: Bei den Wettkämpfen, bei denen es um den Finaleinzug der besten vier Mannschaft geht, holte Christian Diener vom Potsdamer SV im zweiten Match seines Teams London Roar zum Doppelschlag aus. Innerhalb weniger Minuten stellte er über 200m Rücken in 1:49,04 und über 100m Rücken als Lagenstaffel-Startschwimmer in 0:49,65 gleich zwei Deutsche Kurzbahn-Rekorde auf. Er unterbot dabei seine eigenen Bestmarken, die er über 200m Rücken seit 2014 (1:49,14) hielt bzw. die er über 100m Rücken (0:49,92) erst im September dieses Jahres bei den ISL-Vorkämpfen aufstellte. In seinem Rekordrennen über 200m Rücken schlug er als Erster vor dem Olympiasieger von Rio 2016, Ryan Murphy an. Über 100m Rücken und auch über 50m Rücken (0:22,84) wurde Christian jeweils ausgezeichneter Zweiter.

Doch das ist noch nicht alles. Wieder einmal durfte Christian die Londoner Farben im sogenannten Skinrace vertreten. Über das 50m-Rücken-Ausscheidungsschwimmen drang er als Sieger der ersten und  Zweitplatzierter der zweiten Runde ins Finale vor und musste sich dort nur US-Rückenschwimmstar Ryan Murphy geschlagen geben. Somit trug er wesentlich dazu bei, dass London Roar sein zweites Play-Off-Match vor den Cali Condors, LA Current und dem Team Iron gewann und der Einzug ins ISL-Finale vor dem dritten und letzten Play-Off-Wettkampf sehr wahrscheinlich ist.

 

Alle Infos zur ISL findet ihr auf deren Homepage; die Resultate werden bei Omegatiming veröffentlicht.

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